1
Mit dir zu tun zu haben,
auch nur von ferne, macht glücklich.
Mich freut jeder Gedanke
an dich. Von dir zu sprechen
ist mein unaussprechliches Glück.
Nur dass die Rede von dir
dir nicht gerecht wird, sorgt mich.
Dass mein Wort dich verfehlt und
alles, was ich sage, hohl klingt.
Doch auch das ist eine Weise,
mit dir zu tun zu haben.
2
Unfassbar bist du. Und doch
wendet mein Wort sich an dich.
Ich sehe dich an,
ich höre dir zu,
ja ich weiß um dich.
Und doch bist du unfassbar,
nahezu unerreichbar,
auch für mein Wort. Doch
ich gebe nicht auf.
Ich weiß, du liebst mich.
Mittwoch, 4. Oktober 2017
Donnerstag, 21. September 2017
Molo Audace (III) oder La verità è sempre semplice
Das Meer ist blau.
Wenn der Himmel es will
und das Licht und
all das andere stimmt.
Das weiß ich genau.
Wenn der Himmel es will
und das Licht und
all das andere stimmt.
Das weiß ich genau.
Mittwoch, 20. September 2017
Vorm Caffè degli Specchi
Sitzen und schauen,
denken und schreiben.
Gut ist es, hier zu sein.
Jeder Tee schmeckt besser
mit Blick auf die Piazza.
Jetzt könnte das Leben
langsam beginnen.
Aufstehn und zahlen.
denken und schreiben.
Gut ist es, hier zu sein.
Jeder Tee schmeckt besser
mit Blick auf die Piazza.
Jetzt könnte das Leben
langsam beginnen.
Aufstehn und zahlen.
Molo Audace (II)
Das Meer ist aus Wasser.
Und mitten hinein ragt
die Mole, ein Stück Land
aus Menschenhand. Leute
flanieren, picknicken,
schauen ins Offene.
Dazu ist das Meer gut.
Und mitten hinein ragt
die Mole, ein Stück Land
aus Menschenhand. Leute
flanieren, picknicken,
schauen ins Offene.
Dazu ist das Meer gut.
San Giusto
Verschroben verdunkelt
sich Schönes, Heiliges
in verlorener Zeit.
Zeugnisse, abgelegt,
wartend, teilen mit dir
ihr standhaftes Schweigen.
Du schaust zu und vergisst
nie, dass du gleich gehn wirst.
sich Schönes, Heiliges
in verlorener Zeit.
Zeugnisse, abgelegt,
wartend, teilen mit dir
ihr standhaftes Schweigen.
Du schaust zu und vergisst
nie, dass du gleich gehn wirst.
Molo Audace
Der Blick geht, du weißt es,
auswärts, ins Offene.
Dass das Meer sich dir zeigt,
wusstest du schon, Fremder,
im Voraus. Zu schauen
bleibt dir die ferne, so
maßlose Wirklichkeit.
auswärts, ins Offene.
Dass das Meer sich dir zeigt,
wusstest du schon, Fremder,
im Voraus. Zu schauen
bleibt dir die ferne, so
maßlose Wirklichkeit.
Dienstag, 19. September 2017
Due Tè Darjeeling nel Caffè Tommaseo
Keine Zeit bringt wieder
verronnene Räume
verschwimmender Wörter.
Keine Rede von gestern
und kein heutiger Anspruch.
Du sitzt da, als gäbe es dich,
wartest, trinkst Tee und
wirst schon wissen, warum.
verronnene Räume
verschwimmender Wörter.
Keine Rede von gestern
und kein heutiger Anspruch.
Du sitzt da, als gäbe es dich,
wartest, trinkst Tee und
wirst schon wissen, warum.
Abonnieren
Posts (Atom)
Die Verschwörung der Dinge
Dauernd fällt etwas runter oder ist unauffindbar, manches stellt sich quer oder ist unbrauchbar. Dass ich so wichtig bin, dass man mich derm...
-
Die Weltverschlimmerer haben wie immer das Sagen, und die Scheiße, die sie von sich geben, schlucken begierig die Verhetzten und Verdumm...
-
Oder der Engel, einer sollte genügen, reicht mir einen kleinen Finger, es muss ja nicht seiner sein, und ich lasse fünfe kerzengerade ersch...
-
Man denkt sich nichts Böses, man liest vielleicht irgendwas oder hört gerade Musik oder schaut bloß in die Luft, und zack, ist ein Vers da, ...