Endlich Nebel. Mir schlug
der Sonnenschein schon aufs Gemüt.
Mein Herbst hat Grau in Grau zu sein.
Der Duft von Fäulnis überall
verrät, worum es derzeit geht:
Vergänglichkeit, Absterben, Tod.
Die allzu bunten Farben also,
das grelle Licht, der blaue Himmel,
das passt doch einfach nicht dazu.
Jetzt aber ist die Welt
verschwommen und verschleiert,
wie es sich gehört. Endlich.
Mittwoch, 12. November 2025
Abonnieren
Kommentare zum Post (Atom)
Rhetorische Regel
Rettet euch nicht in die Phrasen, die an Bahndämmen wuchern. Eure Rede sei schlicht und ergreifend und schutzlos wie ein Mauerblümchen.
-
Die Weltverschlimmerer haben wie immer das Sagen, und die Scheiße, die sie von sich geben, schlucken begierig die Verhetzten und Verdumm...
-
Verändre nicht die Welt. Das brauchst du nicht. Sie verändert sich von selbst. Verändre dich selbst, werde unbrauchbar für das Schlechte. Ve...
-
Man denkt sich nichts Böses, man liest vielleicht irgendwas oder hört gerade Musik oder schaut bloß in die Luft, und zack, ist ein Vers da, ...
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen