Ich gehöre nicht auf ein Schlachtfeld,
ich gehöre nicht in einen Schützengraben,
ich gehöre nicht in einen Hinterhalt.
Ich gehöre zum Frieden,
dem heftig umkämpften.
Mir gehört, was Kriege zerstören.
Ich habe nichts verloren
in einer Kommandozentrale.
Mir gehört kein Schlachtfeld,
mir gehört kein Schützengraben,
mir gehört kein Hinterhalt.
Im Krieg wäre ich verloren.
Mir gehört der Friede.
Freitag, 26. Juni 2020
Montag, 15. Juni 2020
Freitag, 12. Juni 2020
Rückblick, Ausblick
Schwerlich hätt' ich mein Leben
damit zubringen mögen,
einer von euch zu werden.
Lieber verschwendete ich
mich an die Einsamkeit, blieb
so ich selbst, also anders.
Wir werden schon, ihr und ich,
zusammenfinden, dereinst,
vor dem Angesicht Gottes.
damit zubringen mögen,
einer von euch zu werden.
Lieber verschwendete ich
mich an die Einsamkeit, blieb
so ich selbst, also anders.
Wir werden schon, ihr und ich,
zusammenfinden, dereinst,
vor dem Angesicht Gottes.
Montag, 1. Juni 2020
Betrachtung
Mein Schöner, ich sah dich, ohne dass du mich sahst:
Am Garten meiner Nachbarn gingst du vorüber
und brachst eine Blüte aus ihrem Rosenstrauch.
Geschenkt hätt ich dir gern alle Rosen der Welt.
Aber Dieben hackt man die Hand ab, Habibi.
Am Garten meiner Nachbarn gingst du vorüber
und brachst eine Blüte aus ihrem Rosenstrauch.
Geschenkt hätt ich dir gern alle Rosen der Welt.
Aber Dieben hackt man die Hand ab, Habibi.
Montag, 2. März 2020
Umstellung
Wie anders als zu Hause
das Licht auf Venedig fällt.
Venedig als zu Hause.
Wie anders. Das Licht fällt.
das Licht auf Venedig fällt.
Venedig als zu Hause.
Wie anders. Das Licht fällt.
Samstag, 8. Februar 2020
C'era una volta in Venezia
Das kleine, himmelblaue Nilpferd
aus Muranoglas, dort im Schaufenster,
wird mir in Erinnerung bleiben.
Unsterblich macht es mein Gedicht.
aus Muranoglas, dort im Schaufenster,
wird mir in Erinnerung bleiben.
Unsterblich macht es mein Gedicht.
Samstag, 1. Februar 2020
Venedig (2)
Andere, andere, andere
laufen herum und zertrampeln
lachend und kreischend und glotzend
mir meine Stadt, meinen Traum, der doch
ihnen nicht gilt, die doch ihnen
alles verbirgt, was sie mir
zuflüstert, heimlich, von haltloser
Schönheit, von wehrlosem Abschied,
ewig ins Blaue gesagt.
laufen herum und zertrampeln
lachend und kreischend und glotzend
mir meine Stadt, meinen Traum, der doch
ihnen nicht gilt, die doch ihnen
alles verbirgt, was sie mir
zuflüstert, heimlich, von haltloser
Schönheit, von wehrlosem Abschied,
ewig ins Blaue gesagt.
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